Mutter Kind Kurerfolg

Mein Kurerfolg – was ich mir von der Mutter-/ Vater-Kind Kur erhoffe

Gründe für den Kurantritt

  • Belastungen des Alltags
  • Auswirkungen von Stress (Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Burn-Out, etc.)
  • Probleme im Beruf oder im Familienleben

Obwohl offensichtlich, verdrängen wir meist viele unserer Probleme mit der „ICH? Ich brauch doch keine Kur“-Mentalität. Zumindest so lange, bis auch diese Strategie scheitert.

Hat man sich dann letztendlich doch dazu entschieden eine Kur anzutreten, sind die Erwartungen an die Mutter Kind Kur/ Vater Kind Kur dementsprechend hoch. Alles andere als ein nachhaltiger Kurerfolg wäre eine riesige Enttäuschung. 

In der Realität liegen Kurerfolg und Kurmisserfolg nahe beieinander. Wie Sie aktiv den Kurerfolg herbeiführen können, erfahren Sie im Folgenden. 

Was verstehe ich eigentlich unter Kurerfolg?

Ausgehend von Ihrer momentanen Lebenssituation ist alles als Kurerfolg zu werten, was eine merkliche positive Verbesserung mit sich bringt, egal ob in medizinischer, psychologischer oder in zwischenmenschlicher Hinsicht.

Bedenken Sie dabei: Es ist nicht der eine große Sprung, den Sie vorwärts machen müssen. Es sind die vielen kleinen, welche Sie Schritt für Schritt näher an ihr Ziel bringen.

Wie stellt sich mein Kurerfolg ein?

Die größten Chancen auf eine erfolgreiche Mutter Kind Kur oder Vater Kind Kur haben Sie genau dann, wenn Sie aktiv alle möglichen negativen Einflüsse so gut es geht minimieren.

Um das zu erreichen müssen wir zwischen zwei Bereichen unterscheiden:

  • was Sie selber nur bedingt beeinflussen können
  • was Sie selber definitiv beeinflussen können

WAS Sie Bedingt Beeinflussen können​​​​​

Die Wahl des Kurzeitpunktes 

.....können Sie in Abstimmung mit dem Kostenträger mitbestimmten. Die Kostenzusage der Krankenkasse ist zwischen 4-6 Monate gültig. Stellen Sie den Kurantrag also am besten ca. 7 Monate vor dem Wunschtermin und Sie haben sehr gute Chancen, diesen auch einhalten zu können.

Behalten Sie jedoch stets im Hinterkopf, daß es sehr hart umkämpfte Zeiträume, wie z.B. die Sommerferien gibt. Da sich viele Kurbedürftige ohnehin schon im Alltag überlastet fühlen, sollte man es sich genau überlegen, ob es nicht stressfreier und positiver für das eigene Befinden wäre, gleich auf alternative Zeiträume auszuweichen.

DIE WAHL DER geeigneten Einrichtung

.....betrifft nicht nur deren Lage oder Entfernung vom Heimatort, sondern auch die entsprechenden Therapien und vor allem die Kinderbetreuung. Je besser man die Einrichtung nach den eigenen Bedürfnissen ausgesucht hat, um so geringer die Chancen, von der Kureinrichtung enttäuscht zu sein. 

Beachten Sie zum Thema Wahl der Kureinrichtung unseren Beitrag Wunsch- und Wahlrecht

WAS Sie aktiv beeinflussen können

Vor der Kur

Führen Sie sich vor Augen, warum Sie überhaupt auf Kur gehen wollen. Stecken Sie sich selbst Ziele, welche Sie unbedingt erreichen möchten. Achten Sie dabei darauf, viele kleine Teilziele anstatt ein großes Ziel zu stecken. So bleiben Sie länger motiviert und Ihre Chancen, die Ziele auch wirklich zu erreichen, erhöhen sich ungemein.

Hinweis:

Ihre Motivation und Bereitschaft, Ihre aktuelle Lebenssituation ändern zu wollen, müssen unbedingt vorhanden sein, damit eine Zustandsverbesserung erzielt werden kann. Die Therapeuten auf Kur können Ihnen Werkzeuge und Kompetenzen an die Hand geben/ vermitteln. Eine wesentliche Verbesserung Ihrer Situation können Sie jedoch nur selbst herbeiführen.

Denken Sie bereits auch vorab daran, daß Sie eventuell auf Kur eine Menge Freizeit haben werden. Dies ist nichts schlimmes, also keineswegs ein Grund, sich nicht beachtet oder wertgeschätzt zu fühlen. Genau das Gegenteil ist hier nämlich der Fall: Im Alltag wird oft vergessen, sich auch um sich selbst und nicht nur um andere zu kümmern. Dementsprechend wird Ihnen auf Kur die Möglichkeit geboten, sich während Ihres Aufenthalts auf sich selbst zu konzentrieren und sich damit etwas Gutes zu tun. 

Während des Kuraufenthaltes

Nutzen Sie bereits das/ die Aufnahmegespräch(e) dazu, ein klar definiertes Bild von Ihnen zu vermitteln. Seien Sie hier ganz offen und scheuen Sie sich nicht, auch weniger schöne Themen anzusprechen. Nur so können Ihre individuellen Lösungsstrategien bestmöglich erarbeitet werden.

Denken Sie daran: Es ist IHRE Kur, es sind IHRE 21 TAGE!

Stehen Sie Ihrer Kur positiv und offen gegenüber. Es hat einen Grund, warum Sie die Kur angetreten haben. Also suchen Sie nicht nach möglichen Fehlern, sondern nach den positiven Dingen. Freuen Sie sich über all die neuen Eindrücke und erfreuen sich an den sich eröffnenden Möglichkeiten und Chancen (wie das Kind im Süßigkeitenladen).

Es gibt keinen Grund für negative Gedanken:

Sollten Sie wider erwarten dennoch das Gefühl haben, daß die Kur im schlimmsten Fall ein Desaster war, dann sehen Sie auch das positiv: Eventuell sehen Sie ja daran, daß es zu Hause gar nicht so schlecht läuft, wie Sie eigentlich gedacht haben!

Noch ein extra Tipp am Rande: Sie sind nicht auf Kur, um sich die Last anderer Kurteilnehmer aufzubürden. Bleiben Sie positiv und suchen Sie Kontakt zu genau den Kurteilnehmern, welche Sie inspirieren und Ihnen ein positives Gefühl vermitteln.

Nach der Kur

Konnten Sie positive Eindrücke, Kompetenzen und Ideen mitnehmen? Haben Sie es geschafft, die Weichen zu stellen und das Gelernte in Ihren Alltag zu integrieren?

Wunderbar - Hier ist er also: IHR KURERFOLG!

Halten Sie ihn fest und denken Sie daran: Ihr Kurerfolg ist nur eine Momentaufnahme. Geben Sie alles dafür, daß Sie Ihre Motivation und Bereitschaft so lange wie möglich beibehalten.

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