Kurantrag abgelehnt - Widerspruch: Warum es nicht das Ende der Welt ist

Nachdem man den Kurantrag bei der Krankenkasse eingereicht hat, wartet man sehnlichst auf eine positive Rückantwort des Kostenträgers.


Doch was, wenn statt der erhofften Kostenzusage eine Ablehnung im Briefkasten landet?


Folgende Punkte geben Ihnen einen knappen Überblick, wie Sie nun vorgehen können.

Ablehnung Kurantrag

Wird der Kurantrag abgelehnt, dann ist das noch lange nicht das Ende der Welt.  Nicht immer steckt dahinter ein triftiger Grund.

Vorgehen: Ablehnung Kurantrag – Widerspruch!


Mutter Kind Kurantrag abgelehnt

 

Zur Info: Eine Mutter-Kind-Kur ist gesetzlich verankert, d.h. es müssen umgangssprachlich gesagt schon „echte“ Ablehnungsgründe dahinterstecken. Diese müssen z.B. medizinischer Art oder in Form der Nichteinhaltung der Wartefrist von 4 Jahren sein, damit man den Zugang zu einer Mutter/ Vater-Kind Kur verweigern kann.


Das bedeutet aus Sicht der Kostenträger nicht, daß sie dies nicht trotzdem versuchen können/ werden. Bestimmt lässt sich so manch ein(e) AntragstellerIn davon abschrecken und nimmt die Ablehnung als gegeben hin.

Hier sollte man aber erstmal Ruhe bewahren und sich daran erinnern: solange KURBEDÜRFTIGKEIT besteht, stehen die Chancen auf eine Durchsetzung des Antrags MEHR als gut.

Kurantrag abgelehnt – Ein paar kleine Hinweise an dieser Stelle:

  • Sollten Sie von Ihrer Krankenkasse KEIN Ablehnungsschreiben bekommen, sondern lediglich einen Anruf mit der Bitte um Zurücknahme des Antrags erhalten, so lassen Sie sich nicht darauf ein, sondern fordern Sie Ihre Kasse zur Übersendung einer schriftlichen Ablehnung auf.
  • Haben Sie einen schriftlichen Ablehnungsbescheid erhalten? Achten Sie unbedingt auf die Frist zur Einhaltung eines Widerspruchs – meist ist das eine Frist von 4 Wochen.
  • Die Ablehnungsgründe könn(t)en vielfältig sein, sind aber meist doch wieder immer die gleichen. Während man bei einem Ablehnungsgrund wie „die ambulante Behandlung ist ausreichend“ in Zusammenspiel mit dem eigenen Arzt noch relativ gute Chancen hat, den Antrag doch noch „durchzuboxen“, wird es bei Gründen wie „keine medizinische Notwendigkeit vor Ablauf von 4 Jahren“ schon etwas kniffliger, die medizinische Notwendigkeit aussagekräftig und eindeutig darzustellen
  • Es ist zwingend notwendig, daß im Falle eines Widerspruchs auch Ihr Arzt hinter Ihnen und Ihrer Entscheidung steht. Widersprüche OHNE ärztlichen Beistand (also ohne ärztliches Attest) werden gerne aufgrund fehlender medizinischer Grundlagen abgewiesen.

Gerne helfen wir Ihnen im Falle einer Ablehnung, eine geeignete Lösung zu finden. Und das – wie gewohnt – für Sie völlig kostenfrei! Auch wenn die Maßnahme nicht über uns beantragt wurde!

 

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